Qi-Gong ist eine Kombination aus Atem-, Bewegungs- und Meditationsübungen. In innerer Ruhe und mit langsamen, fließenden Bewegungen geht es darum, loszulassen, den inneren Rhythmus zu finden sowie Bewusstsein, Atem und Körper zu verbinden. Historisches zum Qi-Gong Die Wurzeln des heutigen Q- Gong reichen bis weit in die Vergangenheit: Bereits im 4. Jahrhundert vor Christus beschreiben verschiedene Autoren „Übungen zur Lebenspflege“ (Yangsheng), die bereits an heutiges Qi-Gong erinnern. Später wurde Qi-Gong vor allem in der späten Zhou-Dynastie (etwa 400 bis 200 n. Chr.) weiterentwickelt. In den 1950er Jahren, später noch einmal in den 1980er Jahren, erlangte Qi-Gong eine große Beliebtheit. Der Begriff Q- Gong (oder auch Qigong, Chi gong) von „Qi“ (Chi) für Lebensenergie und von „Gong“ (Kung) für Üben ab. Die Übungen sind sozusagen „Energiearbeit“. Anhänger des Qi-Gong sehen darin eine Möglichkeit, Krankheiten abzuwehren und ein langes Leben zu erreichen. |
Die sanften Qi-Gong-Übungen erfordern keine besondere Kraftanstrengung und sind in jedem Alter möglich. Als begleitende Therapie sind sie zum Beispiel empfehlenswert. Nebenwirkungen und Gegenanzeigen sind bei Qi- Gong nicht bekannt. Die Übungen ersetzen jedoch keine medizinische Behandlung, können aber auch bei bestehenden Erkrankungen durchgeführt werden, um eine Therapie zu unterstützen. Eingesetzt wird Qi-Gong als begleitende Maßnahme unter anderem in der Schmerztherapie, in der Krebsbehandlung, bei Burnout sowie in der Rehabilitation nach schweren Erkrankungen. In diesen Fällen sollten Betroffene mit dem Arzt Rücksprache halten. |